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Fasten und Detox im Frühjahr
18. Februar 2022

Jetzt, im Frühjahr ist die klassische Zeit des Fastens und des „Frühjahrsputzes“ auf allen Ebenen. Sogar die Bären fressen nach ihrem Winterschlaf ausleitende und darmanregende Wildkräuter, um ihren Stoffwechsel und ihre Verdauung nach der langen Pause wieder in Gang zu bekommen.

Vielleicht merkst du selbst, dass du nach dem langen Winter und dem trüben Wetter, endlich Lust auf Licht, Sonne, Bewegung und Fensterputzen hast. So ähnlich geht es deinem Körper auch.

Wie kann so ein „Hausputz“ für dich aussehen?
Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten von kleineren Detox-Maßnahmen im Alltag (Webinar „Detox im Alltag“) über verschiedene Kuren (Saftfasten, Intervallfasten, F.X. Mayr-Kur) bis hin zum kompletten Nahrungsverzicht (Buchinger-Fasten). Jede Optionen hat ihre Berechtigung und ihre positiven Auswirkungen, allerdings in deutlich unterschiedlicher Intensität.

Fasten ist Neubeginn, Neuorientierung, Befreiung von „Altlasten“. Bedingt durch einfache Lebensweise, durch Rückbesinnung auf Schöpfungsgesetze, verlässliche Werte wurde es ohne ärztliche Hilfe schon seit Jahrtausenden durchgeführt.
DR. M.O.Bruker

Die Königsdisziplin ist sicherlich das Tee-Wasser- bzw. Tee-Brühe-Fasten, so wie es der Fastenarzt Dr. Otto Buchinger bekannt gemacht hat. Diese „strenge“ Fastenform schreckt aber leider viele Menschen ab, da sie sich nicht vorstellen können, mehrere Tage völlig ohne Nahrung auszukommen und allein bei dem Gedanken daran, schon Heißhungerattacken bekommen. Bei einer gut geführten Fastenkur bekommst du allerdings gar keinen Hunger oder Essgelüste, da dein Körper durch entsprechende Ausleitungsmaßnahmen auf ein „Sparprogramm“ umgestellt wird. Für so eine strikte Fastenkur solltest du dir Zeit nehmen und nicht zu großen Stress haben. Vielen nehmen sich extra Urlaub und nehmen z.B. an einer Fasten- Wander-Gruppe teil. Natürlich ist striktes Fasten auch ambulant, also zu Hause, möglich. Dafür solltest du aber möglichst schon Fastenerfahrung haben oder eine therapeutische Begleitung. Vor allem solltest du aber nicht zu stark unter Arbeits- und Termindruck stehen, damit dein Körper die Ruhe findet, um gut entgiften zu können.

Einige Gedanken zum Fasten:

  • Du musst nicht fasten, du darfst es!
  •  Du musst nicht Wochen durchhalten, du darfst selbst entscheiden, wie weit du kommst!
  • Fasten bedeutet nicht Hungern, sondern freiwillige Nahrungsenthaltung.
  • Kaum eine Therapie ist so preiswert und gleichzeitig so gesundheitsfördernd wie das Fasten.
  • Fasten hatte von jeher höchsten Stellenwert in der Heilkunde.
  • Genuss wird wieder neu erfahrbar.
  • Fasten ist gerade für Männer lebens- und überlebenswichtig!

 Eine mildere Variante des Fastens, die ich dir hier gerne genauer vorstellen möchte, stellt das Fasten nach Hildegard von Bingen dar. Auch hier wird auf bestimmte Nahrungsmittel und Reizstoffe verzichtet, es wird sehr sanft ausgeleitet und der Stoffwechsel angeregt. Im Unterschied zum Buchinger-Fasten werden noch Dinkelgerichte, Gemüse und Suppen verspeist. Dadurch braucht der fastende Mensch keine „Angst“ zu haben, dass er „verhungern“ muss. Diese Form der Kur lässt sich sehr gut in den Berufsalltag integrieren. Sie spendet neue Energie, regt den Stoffwechsel an und beruhigt eine holpernde, schwächelnde Verdauung. Der richtige Fastenmodus, also das Sparprogramm des Körpers, wird zwar nicht angeschaltet, aber es kommt dennoch zu einer sanften Reinigung und Pflege der Ausleitungs- und Verdauungsorgane. Dadurch, dass überwiegend basisch gegessen wird, kann sich der Körper entspannt der überschüssigen Säuren entledigen und die Regulationsmechanismen für Blutdruck und Blutfette können freier arbeiten.

„Wer nicht ganz gesund und noch nicht krank ist, dem bringt maßvolles Fasten die Gesundheit zurück.“
Hildegard von Bingen

Hast du schon einmal einen Leberwickel ausprobiert?

Neben den basischen Mahlzeiten greift eine sanfte Darmreinigung mit speziellen Hildegardprodukten, wie Bärwurz-Birnenhonig, Flohsamen oder Ingwergranulat. Zucker, Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol, Limonaden und sehr üppige Mahlzeiten werden ebenso vermieden wie tierische Produkte. Besondere Gewürze, wie Galgant, Bertram, Fenchel und Bitterstoffe kommen zum Einsatz, um ihre wohltuende Wirkung zu entfalten.

Der Leberwickel ist eine entspannende Anwendung, mit der du den Stoffwechsel und die Regeneration dieses wichtigen Entgiftungsorgans anregen kannst. Hildegard legt einen besonderen Fokus auf die Unterstützung der Leber. Das unangenehme „Glaubern“, das in vielen Fastenkuren praktiziert wird, fällt bei Hildegard weg und wird durch andere, sanftere Ausleitungs- und Darmreinigungsmethoden ersetzt. Der Einsatz besonderer ätherischer Öle in Form von Bädern oder Aromatherapie, Trockenbürsten und entsäuernden Fußbädern runden das Fastenkonzept ab und geben ihm einen sehr schönen WellnessAspekt. Bewegung in Form von Spaziergängen, Gymnastik, Yoga oder anderen moderaten sportlichen Aktivitäten sind eine weitere Säule in jeder Fastenkur. Gleiches gilt auch für das Trinken. Wasser schwemmt die Säuren und Gifte aus, die der Körper auf diesem Wege loswerden möchte. Es ist wichtig während einer Fastenkur ausreichend gutes Wasser und (im Hildegard-Konzept) Fencheltee zu trinken. Als Ersatz für normalen Kaffee trinkst du während der Kur leckeren Getreidekaffee. Übrigens ist es sehr hilfreich, schon einige Tage vor einer Fastenkur den Kaffeekonsum zu reduzieren oder ganz einzustellen. So kannst du die ersten Entgiftungssymptome, wie z.B. Kopfschmerzen oder Übelkeit, meist stark abmildern.

Der Nutzen von Fastenkuren

  • Entlastung und Entgiftung des Organismus
  • Entsäuerung des Gewebes
  • Blutwerte und Blutdruck verbessern
  • körperliche und geistige Leistungssteigerung
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Entzündungsfaktoren senken
  • Stärkung der Stoffwechselorgane
  • Guter Start für eine Ernährungsumstellung
  • Hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit
  • Geschmack und Genuss wieder intensivieren
  • mehr Achtsamkeit im Alltag üben
  • Insulinsensitivität verbessern
  • Regulation der Hunger- und Sättigungshormone
  • Stärkung des eigenen Mindsets
  • Zäsur, um neue Gewohnheiten zu etablieren
  • Gewichtsreduktion

Hildegard hat immer einen ganzheitlichen Ansatz vertreten. Neben der veränderten Ernährung während des Fastens legt sie großen Wert auf meditative Besinnung, also Zeit, um innere Einkehr zu halten und sich Raum zu nehmen.

„Wir müssen auf unsere Seele hören, wenn wir gesund werden wollen.“
Hildegard von Bingen

Wer schreibt hier?

Ich bin Antje Schwan, Heilpraktikerin, Kinesiologin und Coach. Seit über 20 Jahren begleite und berate ich Menschen zu gesundheitlichen Themen. Ich habe einen ganzheitlichen Ansatz und verbinde Gesundheit, Psyche und  Spiritualität.

In meinem Newsletter spreche ich immer wieder über Themen rund um die Ernährung, die Darmflora oder Gewichtsprobleme.

Hast du selber Probleme und suchst eine qualifizierte Beratung, melde dich gerne per Email (antje@schwanenstark.de), per Telefon (0172 – 31 79 849) oder buche direkt bei Doctolib.

 

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