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Darmgesundheit
31. August 2022

Darmgesundheit – ein persönliches Thema

Dass der Darm „die Wurzel der Gesundheit“ ist, haben die meisten schon mal gehört. Wie sieht es aber tatsächlich aus? Viele Menschen kämpfen täglich mit mehr oder weniger hartnäckigen Magen- und Darmbeschwerden, die massiv ihren Alltag, ihr Wohlbefinden und sogar die Planung ihrer Aktivitäten beeinflussen können.

Die häufigsten Darmbeschwerden

Es heißt, dass bis zu einem Drittel unserer Bevölkerung unter Verstopfung leidet. Sehr viele Menschen kämpfen mit einem Blähbauch und „Winden“, die entweder gar nicht abgehen (das ist unangenehm und schmerzhaft) oder sich eben in unpassenden Situationen den Weg an die Luft suchen, was entsprechend peinlich ist.

Auch Durchfall kann dir in die Parade fahren, wenn du z.B. etwas Falsches gegessen hast, wenn du unter Unverträglichkeiten leidest oder dir ein bestimmtes Fett nicht gut bekommen ist. Manchmal musst du auch dringend ein stilles Örtchen aufsuchen, wenn etwas besonders Aufregendes ins Haus steht, wie ein Vorstellungsgespräch, ein erstes Date oder eine Abschlussprüfung. Das macht die sowieso schon aufregende Situation nicht unbedingt entspannter…

Schließlich wird auch immer häufiger die Diagnose Reizdarm gestellt. Zählst du zu diesen Menschen, hast du abwechselnd mit den oben genannten Phänomenen zu tun und reagierst mit deinem Verdauungssystem sehr sensibel auf alle Arten äußerer Einflüsse.

Viele Faktoren beeinflussen unsere Verdauung

Deine Verdauung wird nicht nur durch deine Nahrung beeinflusst, sondern durch viele verschiedene Faktoren. Es ist oftmals eine richtige Detektivarbeit herauszufinden, an welcher Schraube du stellen musst, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Wusstest du z.B., dass die Süßungsmittel, die in Eistee, Minz- oder Hustenbonbons enthalten sind, Durchfälle verursachen können? Vor allem, wenn du größere Mengen davon zu dir nimmst oder wenn du ein empfindliches System hast.  Auf die Idee muss man erstmal kommen.

Ein wichtiger Faktor ist Flüssigkeit. Besonders im Sommer, wenn du viel schwitzt, wird eine ausreichende Trinkmenge häufig nicht erreicht, obwohl du das Gefühl hast, dass du ständig die Wasserflasche in die Hand nimmst. Dann ist nicht nur der Darm unterversorgt, auch das Gehirn meldet sich gerne mal mit Kopfschmerzen, leichtem Schwindel oder Konzentrationsdefiziten.

Die Psyche meldet sich auch in unserem Darm

Deine Verdauung wird über das vegetative Nervensystem geregelt. Das bedeutet, dass du sie nicht über deinen Willen steuern kannst und ihr „sagen“ kannst, was sie zu tun hat oder „bestimmen“ kannst, wie sie sich verhalten soll.

Positive wie negative Gefühle sind eng mit der Verdauungsfunktion verzahnt. Liebe und Freude gehen durch den Magen. Leider machen das Stress, Kummer, Sorgen, Ärger, Ängste oder Trauer aber auch, nur mit den entsprechenden negativen Auswirkungen, wie Bauchschmerzen, Krämpfen, Durchfall etc. Sogar deine Darmflora (die Begriffe Mikrobiom oder Mikrobiota werden oftmals synonym benutzt) verändert sich entsprechend deiner seelischen Zustände.

Die Klassiker – 3 typische Ursachen bei Darmproblemen

Natürlich spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle für deine Darmgesundheit. Isst du zu viel, zu wenig, zu schnell oder zu spät, geben dir Magen und Darm gerne eine freundliche Rückmeldung, dass du sie zu wenig beachtest.

Genießt du viel Fastfood, Kuchen, Süßes und sonstige ballaststoffarme Leckereien, sind das gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Verstopfung. Verträgt dein System Milchprodukte, Fruktose oder glutenhaltige Nahrungsmittel nicht gut, kannst du mit Blähungen oder Krämpfen rechnen.

Aber auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle. Hangelst du dich den ganzen Tag von einer Sitzgelegenheit zur anderen, also Küchenstuhl – Autositz – Schreibtischstuhl – Autositz – Fernsehsessel, wird dein Darm träge und bekommt nicht genügend Anregung. Bewegst du dich ausreichend, ist auch dein Darm entsprechend gut „am Laufen“.

Und schließlich wirkt sich auch ständige Anspannung auf das Gleichgewicht im Darm aus. Stehst du immer unter Strom, musst dich dauernd zusammenreißen und kannst nicht loslassen, spiegelt sich das nicht selten in der Verdauung wider. Hier sind „Runterkommen“, Stressabbau und Entspannung gefragt, um gegenzusteuern.

D.h. diese Faktoren verursachen einerseits die Darmprobleme. Umgekehrt können sich aber schon kleine Verhaltensänderungen positiv auf den Darm auswirken.

 

Die Auswirkung von Medikamenten auf die Darmgesundheit

Medikamente beeinflussen ebenfalls die Darmgesundheit. Antibiotika töten vielfach nicht nur krankmachende Bakterien ab, sondern auch gleichzeitig unsere hilfreichen und lebensnotwendigen Mitbewohner. Hier solltest du deinen Darm bzw. deine Darmflora unbedingt unterstützen und ihr beim Aufbau helfen.

Auch Schmerzmittel, Magensäureblocker und viele andere Medikamente können Einfluss auf Appetit und Verdauung nehmen. Ganz besonders ältere Menschen, die mehrere Medikamente gleichzeitig nehmen, leiden darunter. Hier lohnt sich ein Blick in den Beipackzettel, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Die fleißigen Mitbewohner im Darm

Die Darmflora selber, eigentlich dein gesamtes Mikrobiom (d.h. alle Mikroorganismen deines Körpers), spielt eine ganz entscheidende Rolle für deine gesamte Gesundheit. Sie ist enorm komplex und sorgt nicht nur für eine gute Zersetzung der Nahrungsbestandteile, sondern auch für eine intakte Darmschleimhaut, die Produktion von Abwehrstoffen, die Aufnahme und Produktion von Vitaminen und vieles mehr.

Ein Großteil deines Stoffwechsels, wie z.B. Herstellung von (Sexual-)Hormonen, Cholesterin oder Gallensäuren, werden durch die Darmbakterien beeinflusst und gesteuert. Sogar Botenstoffe wie Serotonin oder Dopamin, die unsere Stimmungen beeinflussen, werden teilweise von Bakterien produziert. Auch Hunger- und Sättigungsgefühl stehen in Verbindung mit deinen Mikroben. Und sogar die Fruchtbarkeit scheint durch Bakterien beeinflusst zu sein.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielfältigen Aufgaben deines Mikrobioms, von denen wir bisher nur einen Bruchteil kennen und deren Komplexität wir erst langsam anfangen zu verstehen.

Ist dein Mikrobiom im Ungleichgewicht oder ist es schwer geschädigt, hat das weitreichende Konsequenzen für deine Gesundheit. Verschiedenste Verdauungsbeschwerden, aber auch Allergien, Unverträglichkeiten, Immunschwäche, Hautprobleme oder chronische Erkrankungen können die Folge eine gestörten Darmmilieus sein.

Fazit: Je gesünder also dein Mikrobiom, desto besser arbeitet deine Verdauung und desto stabiler ist deine allgemeine gesundheitliche Verfassung. Deshalb biete ich in meiner Praxis entsprechende Diagnostik an und unterstütze Patienten dabei, ihre Darmgesundheit wieder in die Balance zu bringen. Gerade bei Gewichtsproblemen und chronischen Leiden ist der Darm ein guter Ansatz, mehr in die Heilung zu kommen.

Ein kleiner Tipp zum Schluss:

Iss in Ruhe und kaue deine Nahrung gut! Das ist der erste Schritt für eine gute Verdauung. Deine Mitbewohner werden es dir danken!

Wer schreibt hier?

Ich bin Antje Schwan, Heilpraktikerin, Kinesiologin und Coach. Seit über 20 Jahren begleite und berate ich Menschen zu gesundheitlichen Themen. Ich habe einen ganzheitlichen Ansatz und verbinde Gesundheit, Psyche und  Spiritualität.

In meinem Newsletter spreche ich immer wieder über Themen rund um die Ernährung, die Darmflora oder Gewichtsprobleme.

Hast du selber Probleme und suchst eine qualifizierte Beratung, melde dich gerne per Email (antje@schwanenstark.de), per Telefon (0172 – 31 79 849) oder buche direkt bei Doctolib.

 

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